Finanzierung der Solaranlage – Möglichkeiten und Hindernisse

Wer über ein eigenes Dach mit Ausrichtung zu einer Sonnenseite verfügt, der sollte über den Aufbau einer Photovoltaik-Anlage nachdenken. Tatsächlich ist dies noch immer eine profitable Investition. Allerdings hat nicht jeder das Geld zur Verfügung, um das Projekt in einem Rutsch abzubezahlen. Hier gibt es jedoch Möglichkeiten, wie die Finanzierung gestaltet werden kann.

Garantierte Einspeisevergütung über 20 Jahre

Das Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) schreibt vor, dass nach dem Aufbau von einer Solaranlage, eine Abnahmepflicht durch den Energiekonzern über 20 Jahre sichergestellt ist. Dies bedeutet, dass der Besitzer sichere Erträge erwirtschaftet. Diese können dazu genutzt werden, das Objekt nach und nach abzubezahlen. Tatsächlich ist eine Photovoltaik-Anlage nach ca. 16 bis 20 Jahren abbezahlt. Sie erwirtschaftet inzwischen jedoch bis zu 40 Jahre Gewinne.

Eine Solaranlage zahlt sich selber ab, aber dennoch muss sie zunächst bezahlt werden!

Von Umweltbanken und grünen Finanzierungen

Auch den Geldinstituten ist es bewusst geworden, dass Photovoltaik-Anlagen eine sichere Anlageform sind. Daher ist es kein Problem günstige Darlehen zu vergeben. Die veranschlagten Zinsen werden mit hoher Sicherheit gezahlt. Dieser Vertrag gestaltet sich daher für alle Seiten als profitabel. Der Besitzer einer PV-Anlage erwirtschaftet Gewinn und kann sein Projekt über die Jahre abbezahlen. Die Bank erhält seine Zinsen und der Staat fördert die erneuerbaren Energien.

Gerade Angebote im Internet müssen immer genau geprüft werden. Neben zahlreichen seriösen Anbietern, gibt es auch genügend schwarze Schafe.

Von Miethäusern und Steuerumlagen

Sämtliche Zinsaufwendungen können von Selbstständigen steuerlich abgesetzt werden. Wer im Besitz eines Hauses ist, welches zum Zweck der Vermietung genutzt wird, der kann eine Refinanzierung der PV-Anlage durchführen, indem die Ausgaben für das Projekt auf die Miete umgelegt wird. Je nach Größe des Hauses stellt dies für die Mieter nur eine minimale, zusätzliche Belastung dar.

Die Erhöhung der Miete muss natürlich im gesetzlichen Rahmen bleiben und darf nicht willkürlich in die Höhe getrieben werden.

Von Einnahmequellen ohne Photovoltaik

Auch ohne den Aufbau einer PV-Anlage, weil vielleicht die Bedingungen nicht stimmen, kann im Sektor Strom gespart werden. Insbesondere durch einen Preisvergleich bei den Stromanbietern ist es möglich einen Betrag in dreistelliger Höhe pro Jahr einzusparen. Es sollte hier regelmäßig kontrolliert werden.

Dies ist ein Tipp zur Reduzierung des Strompreises, welcher natürlich von sämtlichen Bewohnern eines Hauses oder einer Wohnung durchgeführt werden kann.

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