Urlaubskredit – worauf man achten sollte

Urlaubsreisen bieten für viele Menschen den Höhepunkt des Jahres – eine Abkehr vom Alltagstrott, Fernreisen bei denen man völlig andere Kulturen kennenlernt, oder für zwei Wochen im Jahr der gehegte Luxusgast ist. Viele luxuriöse Reisen sind aber auch entsprechend kostspielig, überschreiten oft auch das veranschlagte Urlaubsbudget. Die Lösung ist hier ein Urlaubskredit – auch luxuriösere Reisen werden damit finanzierbar, und die wertvollen eigenen Reserven werden geschont und brauchen nicht für den Luxusurlaub restlos aufgebraucht zu werden. Auf einiges sollte man bei Abschluss eines Urlaubskredits allerdings achten, damit die Urlaubsfinanzierung nicht zur teuren Kostenfalle gerät.

Überlegungen anstellen und vergleichen, wie bei jedem Kredit

Was für Kredite ganz allgemein gilt, gilt natürlich auch für den Urlaubskredit: Die Kredithöhe sollte ausreichend und nicht zu knapp bemessen sein, es ist vorteilhaft, vor Abschluss unterschiedliche Angebote zu vergleichen, und zu allererst einen Haushaltsplan aufstellen, um sich über die maximale Ratenhöhe klar zu werden, in der man eine Rückzahlung leisten kann. Nach Abzug aller festen Kosten von der Summe der Einkünfte sollten noch die durchschnittlichen Lebenshaltungskosten in Rechnung gestellt werden und wenn die Kreditrate bei maximal 30 Prozent des verbleibenden Betrags liegt, ist man zumeist auf der sehr sicheren Seite. Die Erinnerung an den tollsten Traumurlaub verblasst schnell, wenn man sich danach ein halbes Jahr lang den Kopf über die Rückzahlung des Kredits zerbrechen muss.

Angebote vergleichen – mit allen Kosten

Wichtig ist, dass man beim Angebotsvergleich möglichst auch immer alle Nebenkosten, die anfallen, mit einbezieht. Besonders günstige, intensiv beworbene Kredite haben oft eine Vielzahl versteckter Nebenkosten oder Gebühren im Kleingedruckten, die den vordergründig günstigen Kredit plötzlich erheblich verteuern können. Von einer Belastung des Dispos sollte man möglichst absehen – es kann sein, dass man diese Reserve einmal kurzfristig braucht, und sie dann nicht mehr nutzen kann. Überdies sind Dispo-Kredite in den meisten Fällen deutlich teurer, als reguläre Kreditverträge. Ein Angebot seiner Hausbank sollte man dennoch möglichst immer in den Vergleich mit einbeziehen – oft lassen sich hier mit ein wenig Verhandlungsgeschick oft besonders günstige Konditionen für den Urlaubskredit erzielen.

Fazit:
Wer rechtzeitig und überlegt plant und umfassend vergleicht, kann seinen Traumurlaub meist recht günstig finanzieren – ohne seine Reserven anzugreifen oder später bei der Rückzahlung in finanziell knappe Situationen zu kommen.

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